Visionen

Ich bin die "Neue"

Gestern bekam ich eine Rückmeldung von einer Probandin, die an der Abnehmchallange teilnimmt. Sie berichtete mir, dass sie jetzt nach einer längeren Auszeit wieder anfangen möchte, Handball zu spielen. Sie schrieb mir: "Handball ist mein Leben. Aber ich habe Angst, nach dieser langen Pause wieder anzufangen."

Sabrina hat eine genaue Vorstellung, wie schwer es sein kann, in eine bestehende, eingespielte Mannschaft überhaupt wieder reinzukommen. Wie blöd es sein kann, die "Neue" zu sein. Sie gestand mir ihre Unsicherheit, aber auch ihre Hoffnung ein, die sie mit ihrem Ziel verbindet.

 

"Deine Sehnsucht wird dich führen", 

sagt die bekannte Trainerin Sabine Asgodom. "Menschen wissen eigentlich, was sie brauchen, um glücklich zu sein. Dieses Wissen nennt man Sehnsucht. Wer die Verbindung zu seiner Sehnsucht aufnimmt, sie wahrnimmt und dann in die Sehnsuche geht, bekommt die Chance, ein Traumleben zu führen."

Und so ist es. Wenn wir uns trotz unserer Ãngste und Zweifel führen lassen und Vertrauen in unser Handeln haben, können wir unbegrenzt weit gehen. In unseren Visionen geht es entweder: "hin zu etwas" oder "weg von etwas." Beides hat seine Berechtigung. Beides darf sein. 

Die Ziele, die wir verfolgen, sollten immer frei von der Anerkennung oder Wertschätzung anderer sein. Mit anderen Worten: Sie sollten nicht an Erwartungen geknüpft sein. Es kann ein angenehmer Kollateralschaden sein, wenn eben das Erreichen dieses Ziels auch zu einem messbaren Erfolg und Anerkennung führt. Wenn es aber der alleinige Beweggrund ist, begebe ich mich in Abhängigkeit von der Resonanz anderer. Auch gäbe ich damit die Verantwortung für meinen Erfolg ab, denn dann entscheiden andere über hopp oder topp. 

Klartext: Ich bin bereits erfolgreich, wenn ich alles mir mögliche mache, um mein Ziel zu erreichen. Wenn ich Leidenschaft, Ausdauer und Sinnhaftigkeit hineinlege.

Im Fall von Sabrina: Ihr Ziel ist es, Handball zu spielen. Diesen Entschluss hat sie für sich gefasst.Sabrina will damit niemand beeindrucken und hat auch keinerlei Erwartungen an andere. Das sind die besten Voraussetzungen für die erfolgreiche Umsetzung eines Zieles.

 

Babyschritte

Die zweite erfolgreiche Strategie ist das Aufteilen in Babyschritte. In Sabrinas Fall ist ihr Ziel in erster Linie, von der Handballmannschaft aufgenommen zu werden und wieder Spaß zu haben. Sie möchte weder in der Kreis- noch in der Landesliga spielen, sondern einfach erst mal wieder spielen.  

Ich werde oft gefragt, wie man denn sein Selbstbewusstsein oder seinen Selbstwert steigert. Eigentlich genau so. Man setzt sich einige wenige Ziele und setzt sie um. Der Erfolg beim Erreichen jedes Zieles schafft Selbstwert und stärkt das Vertrauen in sich selbst. Im Umkehrschluss ist das Vertrauen, dass in einem selber wächst, auch auf andere Menschen übertragbar. Letztendlich auch auf die gesamte Umwelt. Vertrauen ist eine universelle Zauberformel.

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"Visionen sind die Hormone des Mutes und des Vertrauens"

Sabrina kam vor ca. 3 Wochen im Rahmen der Wohlfühlgewichts-Challange zu mir. Im Vorgespräch bat ich sie, sich vorzustellen, wie es sei, wenn die Hypnose richtig erfolgreich wäre. Was wäre danach anders in ihrem Fühlen, Handeln und Denken. Ich forderte sie auf, mal so zu tun als ob und wir begaben uns auf den Pfad ihrer Sehnsüchte . Wie wäre es, wenn es richtig schön wäre?

Mit diesen Visionstechniken, die ich meinen Klienten anschließend per Watsapp schicke, verankere ich eben diese Visionen. Gedanken tanken ohne sich zu beschränken. "Das Unterbewusstsein neu einfärben."

Jens Gorssen sagt: "Visionen sind die Hormone des Mutes und des Vertrauens." Es gibt keine Traumpolizisten. Jeder darf unbegrenzt weit träumen. Lass dich nicht beschränken. Fang einfach an! "Wenn du einen Traum hast, musst du ihn beschützen!" (Aus dem Film: Das Streben nach Glück) Visionen kommen von Herzen. Sie sind der Spiegel der Seele. Visionen bieten uns an, den 1. Schritt zu wagen. Wenn Du diesen Schritt erst mal gehst, kommst Du vielleicht an einen Ort, der Dir noch besser gefällt, als das eigentliche Ziel. Das ist doch eine gute Option, oder?

 

Manchmal....

  • Manchmal stellen wir fest, dass wir gar nicht unser eigenes Ziel verfolgen, sondern eigentlich nur den Lebensplan erfüllen, den unsere Eltern für uns vorgesehen haben.
  • Manchmal erreichen wir unsere Ziele nicht, weil uns der Mut fehlt, die reale Umsetzung zu überprüfen.
  • Manchmal stellen wir fest, dass wir die Opfer, die wir für dieses Ziel aufbringen müssten, zu groß sind.
  • Manchmal entdecken wir, dass wenn wir endlich so weit sind, das ersehnte Ziel umzusetzen, es gar nicht mehr relevant ist. Weil wir uns bereits verändert haben und uns andere Träume wichtiger erscheinen.
  • Manchmal verhält es sich mit dem Ziel auch wie mit einem Kleidungsstück der Begierde. Man begehrt es, findet es aber eher bei anderen schön.
  • Manchmal treibt uns auch nur die Illusion von einem Ziel an. So wie bei Jungs ,die Pilot oder Feuerwehrmann werden wollen.
  • Manchmal müssen wir uns daran erinnern, dass wir selbst der wichtigste Mensch in unserem Leben sind.
  • Manchmal ist es wichtig, dass wir uns wieder erlauben, zu träumen. Groß zu träumen. In XXL.

"Suche die Stille und nimm Dir Zeit und Raum, um in Deine Träume und Ziele hineinzuwachsen!"

 

Was ist mit Dir ?

Hast du Traüme oder Visionen, die Dich begleiten?

Lebst Du Sie?

Wie wäre es schön?

Ich meine: So richtig schön!

Viel Freude und Erfolg beim Träumen!!!! 

 

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Kommentar von Sabrina |

Nun kann ich eine Stellungnahme dazu abgeben :) ich habe es gewagt und bin zum Training gegangen. Den ganzen Tag ging es mir schlecht und ich hatte furchtbar Angst. Die Angst habe ich überwältigt. Ich habe mir immer vorstellt wie schön es wird wenn ich wieder ein Teil dieser Mannschaft werde. Es ist so wie es ist. Die anderen sind auch nur Menschen und entweder man kommt miteinander aus oder eben nicht. Der Versuch war es auf alle Fälle wert und ich bereue nichts! Das Gefühl danach ist unbeschreiblich. Ich habe mich richtig gut, zufrieden und natürlich erleichtert gefühlt! Ich bin mit einem Gedanken dorthin gegangen, dass ich längstens nicht so mithalten kann wie die anderen, da ich schon länger raus bin! Das war auch gut so. Man sollte sich wirklich in kleinen Schritten voran beigegeben "Babyschritte".
Erfüllt euch eure Träume. Lebt im Jetzt und Hier und genießt jeden Tag!

Kommentar von Elisabeth |

Hallo Kerstin, wollte dir nur sagen, dass du mir unglaublich gut getan hast. Dank deiner Hilfe konnte ich meine Ziele viel klarer formulieren. Nach und nach verstand ich, welche Schritte ich gehen musste. Zunächst einmal klärende Gespräche führen. Dank des Coachings war ich bestens vorbereitet. Schnell haben wir gemerkt, dass wir uns sehr gut gegenseitig unterstützen können. Diese Gespräche haben uns wieder näher gebracht; wir sind auf einem sehr guten Weg. Ich bin sehr zuversichtlich, dass ich meine Träume verwirklichen kann. Danke für alles!