Erlaube Dir mal ganz verbindlich,drei Tage keine unproduktiven Gedanken oder Gefühle, aufkommen zu lassen.

  • Fordere Dich heraus und sei gespannt und neugierig, was passiert 
  • Wenn Du wieder einmal dabei bist, Dich auf etwas Negatives zu konzentrieren (und das wird passieren), stelle Dir sofort und ganz unverbindlich die Frage: Was ist jetzt gerade an dieser konkreten Situation positiv und schenke diesem Moment deine ganze Konzentration und Aufmerksamkeit! 
  • Lege Deinen Fokus auf die Lösung. Das heißt: Wie kann ich durch einen spontanen Wechsel der Perpektive anders: denken, fühlen und handeln 

Bei einem Rückfall in alte Gewohnheiten entscheide dich umgehend, von vorne anzufangen. Dein Ziel wird es sein, dieses gewinnbringende Experiment volle 3 Tage, ohne Unterbrechung durchzuziehen. Sobald Du in Deine Negativschleife oder "Problemtrance" verfällst, fängst Du wieder von vorne an. Du hast die Chance, mal eine völlig neue Erfahrung zu machen.

 

Warum?

Es verdeutlicht zum Einen, wie häufig wir uns in diese unproduktiven Zustände hineinmanövrieren. Es zeigt uns aber auch, wie wir selbst in der Lage sind, zu bestimmen, ob und wie viel Raum ich diesem Zustand gebe. Als selbstwirksamer Mensch entscheide ich, was ich denken und fühlen möchte. Wir alle sind mit der großen Ressource ausgestattet worden, dass wir uns jederzeit entscheiden können. Diese Freiheit sollten wir doch viel öfter nutzen. Stell Dir bitte mal vor, der unproduktive Gedanke wäre ein potentieller Vertreter für negatives Gedankengut und würde nun in dessen Auftrag bei Dir klingeln. Du mußt ihn nicht hereinbitten und ihm womöglich noch einen Kaffee anbieten. Du hast die Freiheit, ihm höflich, aber bestimmt zu sagen, dass Du nicht interessiert bist. Also ich stelle mir da die Zeugen Jehovas vor, mit denen ich schon in aller epischen Breite diskutiert habe. Aber nun ganz freundlich und bestimmt sage: Vielen Dank für Ihr Angebot. Aber ich bin nicht interessiert. Sie brauchen mich auch nicht noch mal besuchen.

Die Idee zu diesem Experiment hatte Anthonie Robbins. Bei ihm sind es direkt 10 Tage. Da ich eine Freundin von Babyschritten bin, betrachte ich 3 Tage schon mal als angemessene Herausforderung. Ich habe heute morgen begonnen und bekam schon nach ca. 45 Minuten Besuch von meiner "noch" gut installierten Negativität.

 

Botschafter des Friedens

Wenige Menschen wissen, dass auch Gandhi in seine Rolle als Botschafter des Friesens reingewachsen ist. Sein Enkel Arun Gandhi hat zum Vermächnis seines Großvaters ein Buch geschrieben. Es heißt: Wut ist ein Geschenk. Gandhi selber beschreibt, dass auch er in seiner Jugend sehr wütend über viele Dinge war und was er unternommen hat, um das zu verändern. 

Arun, Gandhis Enkel, erinnert sich in seinem Buch, dass sein Großvater ihm einmal ein Notizbuch geschenkt hat mit der Aufforderung: "Jedes mal, wenn Du heftige Wut verspürst, hälst Du kurz inne und schreibst auf, wer oder was dieses Gefühl ausgelöst hat und warum er oder sie Dich so zornig gemacht hat. Dein Ziel ist: Du willst die Ursache Deiner Wut entdecken. Nur wenn du die Ursache verstehst, kannst du das Problem lösen."

Ich denke, dass ist ein sehr kostbarer Ratschlag. Sich bewusst machen, was diese Negativität auslöst. Wut auf sich und andere ist nur ein Teilaspekt. Ich beziehe in meinem Experiment slle neg. Gefühle ein. "Ich schaff das nicht" oder"ich bin so oder so oder so....", es können so viele Gedanken sein, die auf einen einwirken.

 

Ich bin gespannt

und freue mich auf Eure Rückmeldungen!